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»Das Leitbild der Nachhaltigkeit ist eine langfristige Orientierung für die Entwicklung unserer Welt, unseres Landes und auch unserer Stadt Lüneburg.«

 

Selbstverständnis/Satzung

Der Lüneburger Nachhaltigkeitsrat (Rat) wurde 2005 aus der Idee erschaffen, lokale Akteure der Stadt und des Kreises Lüneburgs zusammenzubringen und lokale Lösungen für globale Probleme zu finden. Als erstes großes Ziel setzte sich der Lüneburger Nachhaltigkeitsrat die Identifizierung von Indikatoren für die Bewertung von Aspekten der Nachhaltigkeit in Lüneburg. 
Weiterführend hat 2018 ein Visionsfindungsprozess verdeutlicht, dass der Rat aktiv Stellung zu Thematiken der Hansestadt- und der Kreisentwicklung bezieht. Dazu wird er als Bündnis für Nachhaltigkeit eine starke Stimme für die nachhaltige Entwicklung sein und dieses globale Thema lokal konkretisieren und auf Lüneburg beziehen.

Er hat sich – auch im Verbund mit anderen Nicht-Regierungs-Organisationen – der Umsetzung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung unserer Region verschrieben. Er ist eine unabhängige, selbständige Organisation, die sich vielseitig aus Vertretungen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zusammensetzt und ist nicht an die Verwaltung und die politischen Parteien der Stadt gebunden.

 

Was uns leitet:


Die Welt befindet sich einer ökologischen Krise, die die Mineralien (Rohstoffe), das Wasser, den Boden, die Luft umfasst. Verheerende, unumkehrbare Auswirkungen werden prognostiziert. Deutlich wird, dass der Mensch Teil des ökologischen Systems dieser Erde ist und durch sein Verhalten wesentlicher Gestalter dieser globalen Krise.

Noch, so sagt es die Weltgemeinschaft, ist es möglich, die vordringlichste der Krisen, die Klimakrise, zu minimieren, wenn die Erderwärmung bis 2030 auf 1,5° C gehalten werden kann. Andere Krisen (Rohstoffe werden zu Müll, Überfischung gefährdet die Weltmeere, Überdüngung vergiftet das Grundwasser, der Boden verschwindet) sind nicht weniger wichtig und werden das zukünftige Leben in Lüneburg als auch weltweit in den nächsten Jahrzehnten bestimmen. 
Auch in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht ist ein Gegensteuern vonnöten. Es ist zunehmend zu beobachten, dass das Zusammenleben der Menschen in den entwickelten Gesellschaften zu mehr Persönlichkeitsentwicklung, aber auch zu weiterer Vereinzelung, Singularisierung und Vereinsamung führt. Die Arbeitsverdichtung steigt, bezahlbarer Wohnraum ist knapp und die Altersarmut steigt an. In wirtschaftlicher Hinsicht ist eine Entwicklung hin zu größeren Konzernen und eine Verringerung des Mittelstandes zu verzeichnen. 
Gehandelt werden muss dabei auf persönlicher, lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene.

 

Nachhaltige Entwicklung:

Eine Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Für uns als Gesamtgesellschaft stellt sich die Frage, wie das zu erreichen ist und welche Schritte hierfür zu gehen sind.

Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, bedarf es einer umfassenden Strategie, die sich von der globalen über die europäische und nationale Ebene bis hin zur regionalen und lokalen Ebene und umgekehrt erstreckt. Das Motto „Global denken – lokal handeln“ zeigt, dass globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme in der Regel auf kommunaler Ebene entstehen und daher auch auf dieser Ebene anzugehen sind.
Inhaltlich lässt sich die Nachhaltigkeitsstrategie in verschiedene Handlungsfelder unterteilen, die sich jeweils von der globalen bis zur lokalen Ebene erstrecken. Für alle diese Handlungsfelder gilt es, Ziele und Indikatoren zu definieren, die dann ein kommunales Indikatoren-Set ergeben können.
Besonders verdeutlicht sich das anhand von vielfältigen Fragestellungen z.B. die Energiegewinnung und die Klimaentwicklung betreffend. In Bezug auf unsere Ernährung tritt die Notwendigkeit der Schaffung einer nachhaltigen Landwirtschaft immer mehr in den Vordergrund.
Ausgewählt aus den 17 SDG’s kommt der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) eine besondere Bedeutung zu. Sie trägt zur Bewusstseinsbildung in den Bereichen frühkindlicher und schulischer Bildung, der  beruflichen Aus- und Weiterbildung und der politischen Bildung bei.


 

Sprecherrat

Gerhard Cassens

Dr. Frank Corleis

Martina Weber

Prof. Dr. Thomas Schomerus


 

 

Wer sind seine Mitglieder

Gerhard Cassens
Museum Zukunft Lüneburg

Dr. Frank Corleis
Geschäftsführender Leiter des Umweltbildungszentrum SCHUBZ Hansestadt Lüneburg

Prof. Dr. Heike Düselder
Leiterin Museum Lüneburg

Jürgen Enkelmann
Leiter Wirtschaftsförderung Lüneburg

Christiane Finner
Geschäftsführerin VHS REGION Lüneburg

Brigitte Kaminski
feffa Lüneburg

Anja Kramer
Leiterin Bildungswerk ver.di, Lüneburg

Prof. Dr. Daniel Lang
Dekan Nachhaltigkeitsstudium, Leuphana Universität Lüneburg

Prof. Dr. Markus Quante
Helmholtz-Zentrum Geesthacht

Dr. Matthias Richter-Steinke
DGB-Regionsgeschäftsführer Lüneburg

Rolf Sauer
Geschäftsführer Gesundheitsholdung Lüneburg

Christine Schmid
Superintendentin Lüneburg

Prof. Dr. Thomas Schomerus
Leuphana Universität Lüneburg

Bernhard Stilke
Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Lüneburg

Martina Weber
Leiterin Landwirtschaftliches Bildungszentrum Echem

Beratende Mitglieder: 

Colette Bomnueter, Handwerkskammer Lüneburg

Tobias Neumann, Teamleiter Nachhaltigkeit, Hansestadt Lüneburg

Thomas Wiebe, Nachhaltigkeitsbeauftragter Hansestadt Lüneburg


 

 

Historie

Zum Thema „Nachhaltigkeit“ engagieren sich in Lüneburg seit vielen Jahren verschiedene Institutionen, Organisationen und Initiativen:

  • die Hansestadt und der Landkreis Lüneburg arbeiten in der gemeinsamen Klimaschutz-Leitstelle auf der lokalen Ebene an dem wichtigen Thema Klimaschutz und erneuerbare Energien,
  • die Leuphana Universität Lüneburg hat den Bereich Umweltwissenschaften erweitert zur Fakultät Nachhaltigkeit,
  • der Verein Technik-Umwelt-Natur (TUN e.V.) veranstaltet seit über 25 Jahren unter dem Leitthema „Nachhaltigkeit und Innovation in der Region“ die Lüneburger Umweltmesse,
  • das Heinrich-Böll-Haus Lüneburg arbeitet mit seinen 15 Verbänden, Vereinen und Initiativen an verschiedenen Aspekten von Nachhaltigkeit,
  • der evangelisch-lutherische Kirchenkreis Lüneburg gibt mit seinem „Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ dem Thema „Nachhaltigkeit“ eine globale, die Völker verständigende Dimension,
  • das Umweltbildungszentrum SCHUBZ der Hansestadt Lüneburg führt seit über 30 Jahren Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung für Schulen, KITAs und Familien durch
  • die Initiative Dialog N führt seit 2012 mit dem Projekt Zukunfts-WerkStadt einen bürgerschaftlichen Beteiligungsprozess durch,
  • die Sparkassenstiftung Lüneburg greift mit dem Themenfonds „Nachhaltigkeit“ dieses wichtige Thema in besonderer Weise auf.